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ParsifalNew Production

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NationaltheaterMunich, Bavaria, Germany
June 28 16:00, July 01 16:00, July 05 17:00, July 08 17:00, July 31 16:00
Festival: Munich Opera Festival
Performers
Bavarian State Opera
Kirill PetrenkoConductor
Pierre AudiDirector
Georg BaselitzSet Designer
Florence von GerkanCostume Designer
Nina StemmeSopranoKundry
Jonas KaufmannTenorParsifal
Christian GerhaherBaritoneAmfortas
Wolfgang KochBaritoneKlingsor
René PapeBassGurnemanz
Rachael WilsonMezzo-sopranoA voice from on high, Sixth Flower Maiden
Elsa BenoitSopranoFirst squire
Tara ErraughtMezzo-sopranoSecond squire, Third Flower Maiden
Kevin ConnersTenorFirst knight of the Grail
Matthew GrillsTenorFourth squire
Manuel GüntherTenorThird squire
Callum ThorpeBass-baritoneSecond knight of the Grail
Bálint SzabóBassTiturel
Golda SchultzSopranoFirst Flower Maiden
Selene ZanettiSopranoSecond Flower Maiden
Vuvu MpofuSopranoFourth Flower Maiden
Paula IancicSopranoFifth Flower Maiden
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

„O, wunden-wundervoller heiliger Speer!“ – der Gralsritter Gurnemanz weiß, dass der Verlust der Wa e seinem König amfortas und der Gralsgemeinschaft eine fatale Wunde zugefügt hat. Inbrünstig ho t er, dass die übersinnliche und rätselhafte Kundry ihm weiterhelfen kann. Vergebens. es muss also ein anderes Wunder geschehen, damit amfortas’ Wunde geschlossen werden kann.

Zu Beginn von richard Wagners letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, deutet nichts darauf hin, dass der draufgängerische Jüngling, der soeben mit Pfeil und Bogen einen heiligen Schwan geschossen hat, Wunden hei- len und Wunder vollbringen wird. Von der außenwelt isoliert aufgewachsen, ist sein Wissen und erfahrungsschatz rudi- mentär, selbst seine Herkunft kennt er kaum. erst als dieser „reine tor“ auf Kundry tri t, erkennt er sein Schicksal und unmittelbar nachdem sie ihn lange und innig geküsst hat, wird er durch die erfahrung unerschöp ichen Mitleids zum Wissenden. „amfortas!“, schreit Parsifal auf und beschwört unmittelbar danach empathisch die Wunde, die nun auch in ihm brenne. Seine Bestimmung, mit dem heiligen Speer amfortas’ Wunde zu heilen, ist nun o enbar. Klingsor, der Zauberer und abtrünnige Gralsritter, will den auserwählten von seiner Berufung abhalten und schleudert daher den heili- gen Speer nach ihm, doch die Wa e bleibt über Parsifals Haupt schweben. Hier verschmelzen zwei zentrale themen der Oper miteinander: Wunde und Wunder. Durch ein Wunder ver- wundet der Speerwurf Parsifal nicht. nach einer Irrfahrt auf der Suche nach amfortas kommt es zur Krönung Parsifals, der während den Gesängen „Höchsten Heiles Wunder!“ und durch den Speer dessen Heilung vollbringt.

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