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Das Beste vom Besten

April 2026

Liebe Leser*innen,

Willkommen zu unserem monatlichen deutschen Newsletter!

Letzten Monat haben viele von Ihnen das Interview mit Michael Spyres über sein Tristan-Debüt an der Met Opera gelesen. Sie wollen wissen, wie die Premiere gelaufen ist? Wir haben die Kritik!

Wir waren auch beim neuen Ballo mit Anna Netrebko in Berlin dabei sowie bei der Neuinszenierung von La clemenza di Tito an der Wiener Staatsoper.

Für ein gemütliches Opernwochenende haben wir Ballett- und Opernstreams aus London, Genf und Wien, oder Sie nützen die Zeit, um Karten für einige unserer Highlights im April zu buchen.

Viel Vergnügen beim Stöbern,
Elisabeth

 
 

Critics' Corner

⭐⭐⭐⭐⭐

Wozzeck © Herwig Prammer

Wozzeck
Oper Graz

Regisseur Evgeny Titov zeigt einen beklemmenden Albtraum-Wald, indem sich die Gesellschaft von Menschlichkeit und Moral längst verabschiedet hat. Ein grandioser Daniel Schmutzhard in der Titelrolle schafft es, die psychischen Zustände des Wozzeck fein differenziert herauszuarbeiten und bis zum finalen Suizid die Unvermeidbarkeit dieses Schicksals klanglich zu verdeutlichen.

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Tristan und Isolde © Karen Almond | Met Opera

Tristan und Isolde
Metropolitan Opera
Lise Davidsen und Michael Spyres sind in dieser Neuinszenierung ein Wagner-Traumpaar

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Un ballo in maschera © Stephan Rabold

Un ballo in maschera
Staatsoper Berlin
Anna Netrebko ist eine glänzende Amelia, die Neuinszenierung enttäuscht jedoch

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La clemenza di Tito © Wiener Staatsoper | Marcella Ruiz Cruz

La clemenza di Tito
Wiener Staatsoper
Emily D'Angelo und Hanna-Elisabeth Müller verführen als Sesto und Vitellia

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The Bachtrack Insiders

 

Elisabeth Schwarz Redakteurin
Matthäus-Passion

Was wäre Ostern ohne Bach? Eine meiner Lieblingsaufnahmen ist mit der Nederlandse Bachvereniging unter Jos van Veldhoven mit einer fabelhaften Besetzung mit Benjamin Hulett, Andreas Wolf und Tim Mead – halten Sie die Taschentücher für „Erbarme dich, mein Gott” bereit!

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David Karlin Geschäftsführer
Iphigénie en Tauride | Theater Freiburg

Je mehr Opernkritiken ich lese, desto mehr schätze ich es, wenn ein*e Kritiker*in wirklich den psychologischen Kern dessen erfasst, was auf der Bühne geschieht – umso mehr, wenn es sich um eine Oper handelt, die nicht zu den größten Hits des Repertoires zählt. Christoph Wurzel hat Glucks Werk und Caterina Cianfarinis Inszenierung wirklich zum Leben erweckt: Selbst wenn man sich nicht für einen Gluck-Fan hält, ist dies eine hervorragende Lektüre.

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Veranstaltungshighlights

Unsere Tipps im April

 
 
Alessandro nell'Indie © Theater an der Wien

Alessandro nell'Indie | MusikTheater Wien
Countertenor Max Emanuel Cenčić bringt seine Inszenierung von Bayreuth Baroque
Premiere 10. April
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Mirga Gražinytė-Tyla © Frans Jansen

Berliner Philharmoniker
Mirga Gražinytė-Tyla gibt ihr Debüt beim Orchester mit Prokofjews Romeo und Julia
Berliner Philharmonie 16., 17. und 18. April
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Frauenliebe und -sterben © Laura Schaeffer

Frauenliebe und -sterben | Staatsoper Hamburg
Tobias Kratzer paart Schumanns Frauenliebe und -leben mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg
Premiere 12. April
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Turandot © Bernd Uhlig

Turandot | Oper Frankfurt
Andrea Breth führt Regie, Thomas Guggeis dirigiert und Elza van den Heever singt die Titelrolle
Premiere 12. April
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Ice cream cone © Birgith Roosipuu | Unsplash

La clemenza di Tito | Oper Zürich
Pene Pati singt die Titelrolle in der Neuinszenierung von Damiano Michieletto; Lea Desandre singt Sesto
Premiere 26. April
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Vilde Frang © Marco Borggreve

Vilde Frang & Antonio Pappano
Mit dem London Symphony Orchestra stehen Holst, Korngold und Schostakowitsch am Programm
Musikverein Wien 27. April
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Live in Ihr Wohnzimmer

 
La traviata © GTG | Carole Parodi

La traviata
Grand Théâtre de Genève

#MeToo auf der Opernbühne: Regisseurin Karin Henkel bürstet einen Klassiker der Opernbühe gegen den Strich und liefert eine herzlose, von Männern dominierte Welt, in der die Frauen Ware sind und die Geschichte sich endlos wiederholt.
Jetzt verfügbar

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Cinderella © ROH | Tristram Kenton

Cinderella
The Royal Ballet
Marianela Núñez und Vadim Muntagirov tanzen die Hauptrollen als Aschenputtel und Prinz in Sir Frederick Ashtons zeitloser Neuinterpretation.
Jetzt verfügbar

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Fidelio © Werner Kmetitsch

Fidelio
Wiener Staatsoper

Eine weitere Gelegenheit, die Neuinszenierung an der Staatsoper mit Malin Byström in der Titelrolle zu sehen.
Ab 3. April

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📖 INTERVIEWS & ARTIKEL
 

Bildnachweise:
Wozzeck © Herwig Prammer, Tristan und Isolde © Karen Almond | Met Opera, Un ballo in maschera © Stephan Rabold, La clemenza di Tito © Wiener Staatsoper | Marcella Ruiz Cruz;
Alessandro nell'Indie © Theater an der Wien, Ice cream cone © Birgith Roosipuu | Unsplash, Turandot © Bernd Uhlig, Frauenliebe und -sterben © Laura Schaeffer, Mirga Gražinytė-Tyla © Frans Jansen, Vilde Frang © Marco Borggreve;
La traviata © GTG | Carole Parodi, Cinderella © ROH | Tristram Kenton, Fidelio © Werner Kmetitsch;

 
 
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