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Das Beste vom BestenMai 2026
Liebe Leser*innen,Willkommen zu unserem monatlichen deutschen Newsletter! Am 10. Mai bringt die Bayerische Staatsoper eine besondere Uraufführung auf die Bühne des Nationaltheaters: Brett Deans neue Tudor-Oper Of One Blood. Lawrence Dunn hat vorab mit dem Komponisten gesprochen. Wie immer ist unser Newsletter gespickt mit Opernhighlights, sei es live im Mai oder im Stream – Asmik Grigorian als Tatjana an der Wiener Staatsoper und Mattia Olivieri als Barbiere in Hamburg sind nur zwei davon. Außerdem hat Mark Pullinger mit der Dirigentin Elim Chan gesprochen, die ab kommender Saison Artistic Partner der Wiener Symphoniker sein wird. Wir waren beim Bruckner-Konzert mit Herbert Blomstedt und den Berliner Philharmonikern dabei und eine Shakespeare-Playlist darf natürlich auch nicht fehlen... Viel Vergnügen beim Stöbern,
Elisabeth
Familiensache: Of One BloodEs bleibt in der Familie: Brett Dean, Heather Betts und Lotte Betts-Dean sprechen mit Lawrence Dunn über ihre Arbeit an Of One Blood, einer neuen Oper, die das Leben von Elizabeth I. und Mary, Königin von Schottland, dramatisiert und diesen Monat an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wird.
La clemenza di Tito
Oper Zürich
Lea Desandre begeistert als Sesto in der Neuinszenerung von Damiano Michieletto
Herbert Blomstedt
Berliner Philharmoniker
Anna Netrebko ist eine glänzende Amelia, die Neuinszenierung enttäuscht jedoch
Das Rheingold
Osterfestspiele Salzburg
Serebrennikov und Petrenko schmieden einen neuen Ring des Nibelungen
Elisabeth Schwarz Redakteurin
Bon Appétit! 🍰Manchmal braucht man einfach ein Stück Schokoladentorte! Lee Hoibys Mini-Oper Bon Appétit! basiert auf einer Kochsendung von Julia Child – vielleicht erinnern Sie sich an Meryl Streep in dem Film Julie & Julia! Hier verkörpert die Mezzosopranistin Joyce Castle die Meisterköchin, während diese Le Gateau au Chocolat l’Eminence Brune zubereitet. Mahlzeit!
David Karlin Geschäftsführer
Alessandro nell‘Indie, Theater an der Wien
Das muss eine der ungewöhnlichsten Kritiken sein, die ich je gelesen habe, sei es auf Bachtrack oder anderswo: eine begeisterte Fünf-Sterne-Kritik für eine vierstündige Barockoper, von der noch nie jemand gehört hat, mit einem Libretto von Metastasio und einer rein männlichen Besetzung – Normans Rezension endet mit den Worten: „Vier Stunden haben sich noch nie so kurz angefühlt!“. Aber schließlich sprechen hier von Max Emanuel Cencic...
VeranstaltungshighlightsUnsere Tipps im Mai
Of One Blood | Bayerische Staatsoper
Brett Deans neue Oper über Elizabeth I. und Mary Stuart; Regie: Claus Guth, Dirigat: Vladimir Jurowski
Uraufführung 10. Mai
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Stiffelio | MusikTheater Wien
Eine Neuinszenierung von Vasily Barkhatov von Verdis selten gespielter Oper
Premiere 13. Mai
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Romeo und Julia | Ballett Zürich
Zürcher Ballettdirektorin Cathy Marston zeigt eine neue Choreographie von Prokofjews Klassiker
Premiere 23. Mai
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Il barbiere di Siviglia | Staatsoper Hamburg
Eine Neuinszenierung von Tatjana Gürbaca mit Mattia Olivieri in der Titelrolle
Premiere 17. Mai
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Janine Jansen & Camerata Salzburg
Neben Vivaldis virtuosen Vier Jahreszeiten stehen Nino Rota, Dubugnon und Geminiani am Programm
Alte Oper Frankfurt 10. Mai
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Les Pêcheurs de perles | Wiener Staatsoper
Ludovic Tézier, Juan Diego Flórez, Kristina Mkhitaryan in einer Neuinszenierung von Ersan Mondtag
Premiere 14. Mai
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Eugen Onegin
Wiener StaatsoperAsmik Grigorian singt mit Tatjana eine ihrer Paraderollen – vor Kurzem haben wir sie auch an der Met rezensiert. Boris Pinkhasovich singt den Onegin, Bodgan Volkov den Lensky; die Inszenierung stammt von Dmitri Tcherniakov.
Jetzt verfügbar
Europakonzert
Das jährliche Europakonzert der Berliner Philharmoniker findet dieses Jahr im Esterházy-Palast statt. Am Pult steht Kirill Petrenko, Solist ist Gautier Capuçon.
Live 1. Mai
Rusalka
Opéra national de Paris
Nicole Car singt die Titelrolle in Robert Carsens brillanten Inszenierung. Sergei Skorokhodov ist ihr Prinz, Jamie Barton singt Ježibaba.
Live 8. Mai
Elim Chan Vom Zauberlehrling zur Proms Queen: Die in Hongkong geborene Dirigentin spricht mit Mark Pullinger über ihren Einstieg in die Musik, ihre Liebe zum großen russischen Repertoire und ihren Ehrgeiz, „gegen den Strom zu schwimmen“.
William Shakespeare Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist: Der Bard aus Stratford-upon-Avon inspiriert seit Jahrhunderten Komponist*innen. Genießen Sie unsere Top-Ten-Playlist mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Thomas Adès.
Bildnachweise:
Brett Dean, Lotte Betts-Dean und Heather Betts © Raphael Neal;
Lea Desandre (Sesto) © Toni Suter, Herbert Blomstedt © Stephan Rabold, Christian Gerhaher (Wotan) © Frol Podlesnyi;
Alessandro nell‘Indie am Theater an der Wien © Marco Sommer;
Of One Blood © Bayerische Staatsoper, Stiffelio © Theater an der Wien, Romeo und Julia © Gary Yeoh | Ballett Zürich, Barber's Pole © Dan Gold | Unsplash, Janine Jansen © Decca | Marco Borggreve, Les Pêcheurs de perles © Wiener Staatsoper;
Asmik Grigorian © Timofei Kolesnikov, Kirill Petrenko © Monika Rittershaus | Berliner Philharmoniker, Rusalka © Guergana Damianova | OnP;
Elim Chan © Marco Borggreve, William Shakespeare (Public domain);
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