Nicht allein die partitürlichen Veränderungen, auch die Carmenbesetzung jetziger Zeit, Gaëlle Arquez, machte diese Aufführung sehr interessant und lohnenswert.
Bei seinem Betritt klassischen Neulands konnte sich Meuniers aufgestocktes Vokalensemble auf seine Qualitäten und denen des Orchesters unter Konzertmeisterin Bernardini verlassen; das Feld war und ist bestellt für weitere Wegpunkte.
Drei europäische Orchester auf historischen Instrumenten präsentierten ihre Vorzüge und damit zum Eröffnungswochenende des Festivals den symphonischen Beethoven als Lichtexplosion.
Vor seinem Rechtswissenschafts-Studium in Bayreuth und Bonn widmete sich Jens Klier seit frühester Kindheit musikalisch der Violine (Repertoire vom 17. bis 20. Jahrhundert). Während er zudem mit Gesang und dem Leben im Orchesterbetrieb groß wurde, entwickelte sich ein besonderes Interesse an der sogenannten 'Historischen Aufführungspraxis' und authentischen Instrumenten. Diese Leidenschaft hält sich hartnäckig, sodass er sie mit Vorliebe für das Barocke anstatt mit Finger und Bogen nun in Form der Musikkritik zu Gehör bringt. U.a. Telemann-Fan, Liebhaber J. S. Bachs Genies und Entdecker neuerer, seltenerer 'Alter Musik'.
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