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Káťa Kabanová

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StadttheaterBern, 3000 Bern 7, Switzerland
May 19, 23, 27 18:00, June 01, 09, 14, 16, 19, 27 (at 19:30 unless shown)
Performers
Stadttheater Bern
Kevin John EduseiConductor
Florentine KlepperDirector
Martina SegnaSet Designer
Adriane WesterbarkeyCostume Designer
Johanni van OostrumSopranoKáťa (Katerina)
Alessandro LiberatoreTenorBoris
Ursula Füri-BernhardMezzo-sopranoKabanicha (Marfa Ignatěvna Kabanová)
Cloete AndriesTenorTichon
Andreas DaumBassDikój
Nazariy SadivskyyTenorKudrjaš
Eleonora VacchiMezzo-sopranoVarvara
Todd BoyceBaritoneKuligin
Amber OpheimSopranoFekluscha
Adriána KissMezzo-sopranoGlascha
Vilislava GospodinovaMezzo-soprano
Carlos NogueiraTenor
Chor des Stadttheaters Bern
Bern Symphony Orchestra
Katja BuryDramaturgy
Zsolt Czetner

Oper in drei Akten
Libretto vom Komponisten nach
Alexander Nikolajewitsch Ostrowskijs Gewitter
in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord.

Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen.

Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert.

June 2018
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Matinee performance
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