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Wegweiser: Komische Oper Berlin

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Abendvorstellung
Matinee
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« ...mit ihrer Wiedereröffnung 1947 etablierte die Komische Oper die Tradition, dass alle Opernvorstellungen im Hause auf Deutsch gesungen werden würden. So wollte man die Oper direkt zum deutschen „Volk“ bringen. Der australische Regisseur Barrie Kosky hat in seiner Amtszeit subtil mit dieser Tradition gebrochen, [aber] das scheint niemanden zu stören. Ausverkaufte Vorstellungen sind dieser Tage recht häufig an der Komischen Oper, und Eugen Onegin ist keine Ausnahme. Viele Hoffnungsvolle standen am Samstagabend Schlange, um Rückläufer zu ergattern. Karen Hunter, Bachtrack, Februar 2016 »
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BerlinDer Jahrmarkt von Sorotschinzi (The Fair at Sorochyntsi)

© Monika Rittershaus
Mussorgsky: Sorochyntsy Fair
Jordan De Souza; Barrie Kosky; Komische Oper Berlin; Chor der Komischen Oper Berlin; Orchester der Komischen Oper Berlin

BerlinM – Eine Stadt sucht einen Mörder (A City searches for a Murderer)World première

M – Eine Stadt sucht einen Mörder © Monika Rittershaus
Eggert: M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Ainārs Rubiķis; Barrie Kosky; Komische Oper Berlin; Klaus Grünberg; Alice Babidge; Orchester der Komischen Oper Berlin; Scott Hendricks

BerlinPetruschka / L'Enfant et les sortilèges

© Iko Freese | drama-berlin.de
Ravel, Strawinsky
Gabriel Feltz; Suzanne Andrade; Komische Oper Berlin; Pia Leong; 1927; Esme Appleton; Katrin Kath

BerlinRoxy und ihr Wunderteam (Roxy and her Dream Team)New production

© Roxy und ihr Wunderteam
Abraham: Roxy und ihr Wunderteam
Kai Tietje; Stefan Huber; Komische Oper Berlin; Stephan Prattes; Heike Seidler; Danny Costello; Chor der Komischen Oper Berlin

BerlinBall im Savoy

© Iko Freese | drama-berlin.de
Abraham: Ball im Savoy
Adam Benzwi; Barrie Kosky; Komische Oper Berlin; Otto Pichler; Chor der Komischen Oper Berlin; Orchester der Komischen Oper Berlin

BerlinDer Rosenkavalier

© Monika Rittershaus
Strauss R.: Der Rosenkavalier
Ainārs Rubiķis; Andreas Homoki; Komische Oper Berlin; Chor der Komischen Oper Berlin; Orchester der Komischen Oper Berlin
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Verschenkt: Zoroastre an der Komischen Oper Berlin

Zoroastre © Monika Rittershaus
Allzu lange kaute Rameau für den Geschmack des damaligen Publikums auf der Gegenüberstellung von Gut und Böse, Schwarz und Weiß herum. Wäre die Neuproduktion der Komischen Oper Berlin die Uraufführung gewesen, hätte es Rameaus Bühnenmusik wohl auch nicht leichter gehabt. 
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Torfgräber: Reimanns Medea an der Komischen Oper

Nicole Chevalier (Medea) © Monika Rittershaus
Eine Frau, Mutter und Ausgestoßene muss in einer feindlichen Umgebung Lebensentscheidungen treffen.
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Lustmorden im Alten Rom

Peter Renz (Amor) und Thomas Michael Allen (Arnalta) © Iko Freese / drama-berlin.de
Barrie Kosky spielt in einer neuen Fassung von Die Krönung der Poppea an der Komischen Oper mit traditionellen Konventionen des Männlich-Weiblichen.
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Das hat mir der Teufel gesagt

Ensemble © Monika Rittershaus
Der Jahrmarkt von Sorotschinzy wurde zuletzt 1948 an der Komischen Oper Berlin gegeben, inszeniert von dem legendären Walter Felsenstein. Jetzt hat Barrie Kosky, Regisseur und Intendant des Hauses, sich daran versucht. 
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Jenseits bloßer technischer Akrobatik: Petruschka an der Komischen Oper

Tiago Alexandre Fonseca (Clown) © Iko Freese | drama-berlin.de
Könnte das die perfekteste Fusion von Musik und Visuals seit Menschengedenken sein?!
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Großes Kino: Barry Koskies Zauberflöte

Die Zauberflöte © Iko Freese | drama-berlin.de
Auch nach vier Jahren lockt die Produktion von Mozarts Evergreen das Publikum in Scharen ins Opernhaus und verspricht einen anregenden Abend.
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Biographie

Seit ihrer Gründung 1947 steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines – Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst. Auf dem Spielplan stehen alle Formen von Musiktheater: Oper – mit Schwerpunkt Mozart, Barock und zeitgenössische Werke – sowie Operette und Musical. Gespielt wird sowohl in Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung – je nach Stück. Individuelle Untertitel in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch) erlauben den Zuschauern einen leichten Zugang zu allen Produktionen, egal in welcher Sprache gespielt wird.  

Die Komische Oper Berlin gilt seit ihren Anfängen als wegweisend in Sachen innovatives Musiktheater. In den 1920er Jahren prägte sie unter dem Namen Metropol-Theater als Operetten- und Revuetheater die Berlinerische und damit internationale Unterhaltungsszene. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Theater von Walter Felsenstein als Komische Oper wiedereröffnet. Sein Konzept, das Oper als Musik-Theater sah, galt und gilt als revolutionär. Zahlreiche Künst­lerkarrieren nahmen hier ihren Anfang, u. a. die von Harry Kupfer, Otto Klemperer, Kurt Masur, Yakov Kreizberg und Kirill Petrenko sowie vieler Sängerinnen und Sänger, die heute weltweit Erfolge feiern können.

Die Komische Oper Berlin wurde unter der Intendanz von Barrie Kosky bereits mehrfach ausgezeichnet. 2013 wurde das Haus (zum zweiten Mal nach 2007) von der Fachzeitschrift »Opernwelt« zum Opernhaus des Jahres gewählt. 2015 wurde die Komische Oper Berlin zur Opera Company of the Year bei »The International Opera Awards« gewählt. Ebenfalls 2015 wurden die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin von der Fachzeitschrift »Opernwelt« zum Opernchor des Jahres gewählt.

Und warum »komisch«? Der Name »Komische« Oper bedeutet nicht, dass an der Komischen Oper Berlin nur heitere Stücke aufgeführt werden. Er bezieht sich auf die französische »Opéra comique« und die »Komische Oper« an der Weidendammer Brücke (1905–1911). 

Als Walter Felsenstein 1947 die Komische Oper in der Behrenstraße gründete (im Bau des ehemaligen Metropol-Theaters), bezog er sich in seiner Namenswahl auf die oben genannten Opernhäuser. Das war durchaus programmatisch zu verstehen: Felsenstein propagierte ein unmittelbar verständliches, publikumsnahes Musik-Theater auf höchstem künstlerischen Niveau. Und so versteht sich das Haus bis heute.