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Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades in Schwetzingen

Agostino Steffanis witzige Oper über Alcibiades, der nach allerlei amourösen Verwicklungen doch lieber ungebunden bleibt, hätte in der Heidelberger Produktion von der Regie her mehr Pepp vertragen. Doch die Musik ist ein pures Vergnügen.
Traumzustand als digitales Leitmotiv: Wagners Tristan in Meiningen

Glamouröse Macht der Bilder und flammende Sehnsucht der Musik kommen über weite Strecken in der Neuinszenierung von Tristan und Isolde am Meininger Staatstheater nicht zusammen.
Festspielzauber im Industrial Design: Il trovatore in München

Eine Besetzung, die keinerlei Wünsche offen lässt in einer bildgewaltigen Inszenierung – Opernherz was willst du mehr?
Oper und Schauspiel in Il ritorno / Das Jahr des magischen Denkens

Il ritorno von Claudio Monteverdi und Joan Didions magisches Denken über Warten und Spannen der Zeit: eine bemerkenswerte Symbiose gelingt dem Regisseur Christopher Rüping im Festival „Ja, Mai“ der Bayerischen Staatsoper
Über allem schweben die Walzer: Krieg und Frieden in München

Prokofjews Tolstoi-Veroperung kann an der Bayerischen Staatsoper dank kluger Regie durch Dmitri Tcherniakov und phänomenalem Dirigat von Vladimir Jurowski auch in aktuell belastendem politischen Umfeld überzeugen.
