Bachtrack logo

Performer: Janko Kastelic

Neue Kritikenmehr...

Primat der Musik: Verdis Un ballo in maschera am Opernhaus Zürich

Charles Castronovo (Riccardo), George Petean (Renato) und Katharina Konradi (Oscar) © Herwig Prammer
Gianandrea Noseda, ein leidenschaftlicher Verdi-Kenner, bringt die unterschiedlichen musikalischen Sphären des Stücks brillant zum Klingen. Die Regisseurin Adele Thomas findet für den schicksalhaften Gang der Handlung ein schlüssiges Symbol. 
****1
Mehr

Gezogene Zähne: Schnittkes Leben mit einem Idioten am Opernhaus Zürich

Bo Skovhus (Ich) © Frol Podlesnyi
Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov eliminiert aus Alfred Schnittkes Oper Leben mit einem Idioten alles Politische und zeigt das Stück als Psychogramm eines Ehelebens. Ob das wohl aufgeht?
***11
Mehr

Am Stück vorbei inszeniert: Calixto Bieitos I vespri siciliani

Jonas Jud (Bethune), Omer Kobiljak (Tebaldo), Stanislav Vorobyov (Roberto) und Brent Michael Smith © Herwig Prammer
In Zürich wagt man sich an Verdis selten gespielte Oper I vespri siciliani. Calixto Bieito verkehrt deren nationalistischen Hintergrund ins Gegenteil, und Ivan Repušić nimmt dem Stück seinen musikalischen Biss.
**111
Mehr

Liebesdreieck im Niemandsland: Bizets Carmen am Opernhaus Zürich

Niamh O'Sullivan (Mercédès), Marina Viotti (Carmen) und Uliana Alexyuk (Frasquita) © Monika Rittershaus
Andreas Homoki macht in seiner Inszenierung einen grossen Bogen um alles Spanische. Die Hauptdarstellerin Marina Viotti will keine Femme fatale sein. Doch Gianandrea Noseda lässt die klanglichen Trümpfe der Partitur ausspielen. 
***11
Mehr

Die Braut ist ein Mann: Rameaus Ballettkomödie Platée in Zürich

Mathias Vidal (Platée) © Toni Suter
Die Dirigentin Emmanuelle Haïm und die Regisseurin Jetske Mijnssen ziehen am gleichen Strick und lassen Rameaus Platée sowohl als musikalische als auch theatralische Komödie erscheinen. 
*****
Mehr

Ohne finale Liebesvereinigung: Puccinis Turandot in Zürich

Sondra Radvanovsky (Turandot) und Piotr Beczała (Calaf) © Monika Rittershaus

Giacomo Puccini starb bevor er seine letzte Oper vollenden konnte. Die Neuproduktion am Opernhaus zeigt nur die originalen Teile des Werks – ohne den Schluss. Dramaturgisch geht diese Rechnung nicht auf.

***11
Mehr