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Entzauberung statt Mythenbildung: Götterdämmerung in Stuttgart

Der neue Stuttgarter Ring erfährt unter Regisseur Marco Štorman einen bilderreichen aber einfallslosen Abschluss.
Der tragische Held: Die Walküre an der Staatsoper Berlin

Michael Volle und Anja Kampe fesseln das Publikum mit einer unvergleichlich berührenden Darstellung im zweiten Zeil des neuen Berliner Ring des Nibelungen.
Grauzone: eine mitreißende Bayreuther Götterdämmerung
Frank Castorfs kontroverses, doch höchst gut besetzter Ring-Zyklus ist provokativ bis zum Schluss.
Die Walküre lodert in Bayreuth
Gesang, Orchecster und szenische Darstellung zusammen ergeben eine höchst denkwürdige zweite Episode von Wagners Ring.
Castorfs visuell stilvolle Götterdämmerung bringt keine Lösung
Am Ende stand ein Schwall von Buh-Rufen und Applaus für das kreative Team: Castof und Co hatten uns einen Ring-Zyklus gegeben, der mal ärgerlich ausschweifend, dann auf interessante Weise provokant, mal visuell ansprechend, mal verwirrend und bereichernd war.
Die Walküre: Liebe siegt über Spektakel
Frank Castorfs Bauernhof-Szenerie der Sowiet-Ära drängt sich dem emotionalen Kern von Wagners Walküre nicht auf und bietet ausgezeichnete Leistung von Johan Botha, Anja Kampe und Claudia Mahnke sowie superbes Spiel des Festspielorchesters.
