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Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades in Schwetzingen

Agostino Steffanis witzige Oper über Alcibiades, der nach allerlei amourösen Verwicklungen doch lieber ungebunden bleibt, hätte in der Heidelberger Produktion von der Regie her mehr Pepp vertragen. Doch die Musik ist ein pures Vergnügen.
Eine charmante Opernentdeckung: Adonis von Sigismund Kusser

Johann Sigismund Kussers Adonis aus dem Frühbarock wird im erfrischend modernen Gewand zu einem rundum gelungenen Opernvergnügen.
Babylons Herrscher endet als Pflegefall: Reinhard Keisers Nebucadnezar

Kurzweilig und temporeich kommt die Geschichte aus grauer Vorzeit auf die Schwetzinger Bühne, wobei das junge Gesangsensemble hervorragende Figur macht und Dorothee Oberlinger mit dem Heidelberger Orchester die Musik geschmeidig zum Klingen bringt. Eine interessante Erweiterung des Repertoires.
Streifzug durch die Film-Klassiker
Kinoatmosphäre im symphonischen Konzert gab es beim dritten Schlossparkkonzert in Heidelberg.
Zeitlose Themen und aktuelle Relevanz
Das Warten und der Tod standen im Mittelpunkt des 5. Philharmonischen Konzertes Heidelberg, bei dem die zeitgenössischen Komponistin Chaya Czernowin mit dem Heidelberger Künstlerinnenpreis 2016 ausgezeichnet wurde.
Spektakuläre Uraufführung in Heidelberg
Als Opernhighlight wurde schon vorab die Uraufführungen der beiden Opern Abends am Fluss und Hochwasser des Komponisten Johannes Harneit und des Librettisten Gero Troike gefeiert. Umso spektakulärer war die Leistung des Heidelberger Opernensembles, das diese beiden Opern in ihrer politischen Brisanz und Aussagekraft provokant und überzeugend darstellte.
