Beim 1685-Programm schien die Zeit im Moment der Aufführung still zu stehen, derart gefangen nahm Pichons energiegetriebene, einbläuende Interpretation.
Unter der Leitung von Gastdirigentin Mirga Gražinytė-Tyla beeindruckte das Orchester aus Genf mit einem französisch inspirierten Programm. Einen Kontrast bot der junge lettische Pianist Georgijs Osokins mit Chopins Zweitem Klavierkonzert.
Mit zeitlich-örtlicher Zufälligkeit leitet Luks das Paradewerk ganz so, als wollten die Ebenbilder des Herrn die Schöpferkraft herausfordern wie geradezu gleichsam zu Haydns geschriebenem und vermitteltem Energieboost verblüffungsreif demonstrieren.
Im Rahmen einer Frühjahrstournee gastierte das Münchner Orchester mit seinem Chefdirigenten auch in Wien. Mit Schumanns Zweiter und Strawinskys Feuervogel feierten die Gäste vor begeistertem Publikum einen wahren Triumph.
Richard Wilcocks has worked as a journalist, as a teacher and for the British Council. He sings bass with Leeds Festival Chorus.
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