Brautigam bridged Wilms and Beethoven at the fortepiano, while Farrenc’s First Symphony added symphonic breadth, all shaped by the assured playing of the Kölner Akademie under Michael Alexander Willens.
Auf federnd-leichter, natürlich luzider sowie stilistisch und phrasierungstechnisch stringenter Basis atmeten Händels intime Kleinoden unter Michael Alexander Willens den Geist der Andacht, Demut und Festlichkeit.
Willens gelingt mit seinem Instrumental- und Vokalensemble eine höchst ansprechende Live-Aufführung dieser allzu raren Karfreitagsmusik, die in meinem Konzert-Palmarès mit ihm mit Abstand zur bisher besten wurde.
In mustergültiger Balance schwang sich die Kölner Akademie nicht nur zu einem Makler Telemanns auf, sondern hier besonders zum konkreten, verständlichen Fürsprecher damalig bildhaft projizierter Bürgerschaft.
Vor seinem Rechtswissenschafts-Studium in Bayreuth und Bonn widmete sich Jens Klier seit frühester Kindheit musikalisch der Violine (Repertoire vom 17. bis 20. Jahrhundert). Während er zudem mit Gesang und dem Leben im Orchesterbetrieb groß wurde, entwickelte sich ein besonderes Interesse an der sogenannten 'Historischen Aufführungspraxis' und authentischen Instrumenten. Diese Leidenschaft hält sich hartnäckig, sodass er sie mit Vorliebe für das Barocke anstatt mit Finger und Bogen nun in Form der Musikkritik zu Gehör bringt. U.a. Telemann-Fan, Liebhaber J. S. Bachs Genies und Entdecker neuerer, seltenerer 'Alter Musik'.
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