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Reise

Dvořák „Aus der Neuen Welt“

Kulturpalast DresdenSchloßstraße 2, Dresden, Sachsen, 01067, Deutschland
Datum/Zeit in Berlin Zeitzone
Freitag 22 Januar 202719:00
Samstag 23 Januar 202719:00
Darsteller
Sir Donald RunniclesMusikalische Leitung
Kian SoltaniCello
Dresdner Philharmonie

Vielleicht kann man die Bedeutung von „Finlandia“ für die Finnen am besten ermessen, wenn man sie mit dem Stellenwert von Schillers Ode „An die Freude“ in Beethovens Neunter Sinfonie für uns vergleicht. Sibelius schuf mit ihr ein Freiheitssymbol in einer Zeit der Unfreiheit, und bis heute ist sie für die Finnen eine Art Nationalhymne. Elgars Cellokonzert brauchte dagegen lange, um sich beim Publikum durchzusetzen. Bei der Uraufführung fiel es durch, und erst der gerade 20-jährigen Jaqueline du Pré, die heute zu den Cellolegenden des 20. Jahrhunderts zählt, machte es weltberühmt. Weltruhm kann man getrost auch Dvořáks Neunter Sinfonie bescheinigen. Und sogar darüber hinaus: Neil Armstrong nahm 1969 eine Aufnahme der Sinfonie als Symbol für sein Heimatland mit auf seinen Flug zum Mond. Dabei wollte Dvořák gar keine amerikanische Musik schreiben, er nutzte zwar Melodien von indigenen und afroamerikanischen Einwohnern, verwandelte sie aber in eine ganz eigene Musik, in die er auch sein Heimweh nach der Heimat Böhmen einkomponierte.

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Dresdner Philharmonie
The bible of Czech music: Eva Krestová on Dvořák’s New World Symphony
A personal take: Elgar’s Cello Concerto at 100
The story of Finlandia
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