In einer Welt, in der Operninszenierungen oft ins Abstrakte abgleiten, bietet die „Tosca“ der Wiener Staatsoper eine erfrischende Rückkehr zur Tradition – und Anna Netrebko liefert eine großartige Darbietung.
Die Regisseurin Brigitte Fassbaender beweist einen grünen Daumen für Mozarts frühes Dramma giocosa und lässt neben mitreißend witzigem Szenenspiel einfühlsame Charakterporträts entstehen.
Max Emanuel Cencic ist mit seiner Inszenierung von Leonardo Vinics Stück über Alexander dem Großen ein echter Geniestreich gelungen. Selten war eine Opera seria so bunt, kurzweilig und trotzdem durchweg authentisch.
Gegen neumodisch zeitgenössische Kriegsspiele und KI-generierte Bilderfluten wusste sich das Opernensemble des Staatstheaters Nürnberg mit romantischer Klangsensibilität zu behaupten.
An der Staatsoper siedelt Simon Stone Bergs Oper im modernen Wien an, wobei die Inszenierung bedrückend aktuell ist. Und auch musikalisch hat der Abend viel zu bieten, insbesondere dank dem Orchester unter Franz Welser-Möst.
Isabella lebt in Graz und unterrichtet Deutsch und Philosophie/Psychologie. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in der Oper, in klassischen Konzerten oder im Theater. Ihr Herz schlägt besonders für die Oper des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die Operette. Als @operafangirl ist sie auf Twitter aktiv.
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