Jens-Daniel Herzogs Neuinszenierung von Frank Wedekinds und Alban Bergs Operndrama Lulu überzeugt im Mix von Tragödie, Groteske und Komödie mit bewundernswerter musikalischer Qualität am Staatstheater Nürnberg.
In Barrie Koskys hyperaktiver Inszenierung wird Il viaggio a Reims zu einer Geburtstagsfeier zu Ehren Cecilia Bartolis – komplett mit überarbeitetem Text, extravaganten Kostümen, sexuellen Eskapaden und einer riesigen Torte.
Pablo Heras-Casado, Michael Spyres, Camilla Nylund und Michael Volle sind wohl das beste, was dieser Walküre in den knapp mehr als 18 Jahren ihres Bestehens passiert ist.
Musik zu einem Kultfilm von Jean Cocteau wird selbst sehenswertes Operndrama: Philip Glass’ Die Schöne und das Biest überzeugt in Susanne Lietzows Regieansatz als Opernstoff auf der Bühne des Staatstheaters Augsburg.
Ted Huffman wartet mit einigen interessanten Ideen in seiner ersten Inszenierung in Glyndebourne auf. Leider wird das exzellente Singen durch gleichgültiges Schauspielen getrübt.
Kristina Mkhitaryan, Ludovic Tézier und Juan Diego Flórez liefern einen großartigen musikalischen Abend, doch die Neuinszenierung von Ersan Mondtag ist eine modische Enttäuschung.
Isabella lebt in Graz und unterrichtet Deutsch und Philosophie/Psychologie. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in der Oper, in klassischen Konzerten oder im Theater. Ihr Herz schlägt besonders für die Oper des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die Operette. Als @operafangirl ist sie auf Twitter aktiv.
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