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ParsifalNew Production

Ce listing n'est plus d'actualité
NationaltheaterMax-Joseph-Platz 2, München, Bayern, 80539, Allemagne
Dates/horaires selon le fuseau horaire de Berlin
Festival: Munich Opera Festival
Artistes
Bayerische Staatsoper
Kirill PetrenkoDirection
Pierre AudiMetteur en scène
Georg BaselitzDécors
Florence von GerkanCostumes
Nina StemmeSopranoKundry
Jonas KaufmannTénorParsifal
Christian GerhaherBarytonAmfortas
Wolfgang KochBarytonKlingsor
René PapeBasseGurnemanz
Rachael WilsonMezzo-sopranoA voice from on high, Third Flowermaiden / Second Group
Elsa BenoitSopranoFirst squire
Tara ErraughtMezzo-sopranoSecond squire, Third Flowermaiden / First Group
Kevin ConnersTénorFirst knight of the Grail
Matthew GrillsTénorFourth squire
Manuel GüntherTénorThird squire
Callum ThorpeBaryton-basseSecond knight of the Grail
Bálint SzabóBasseTiturel
Golda SchultzSopranoFirst Flowermaiden / First Group
Selene ZanettiSopranoSecond Flowermaiden / First Group
Vuvu MpofuSopranoFirst Flowermaiden / Second Group
Paula IancicSopranoSecond Flowermaiden / Second Group
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

„O, wunden-wundervoller heiliger Speer!“ – der Gralsritter Gurnemanz weiß, dass der Verlust der Wa e seinem König amfortas und der Gralsgemeinschaft eine fatale Wunde zugefügt hat. Inbrünstig ho t er, dass die übersinnliche und rätselhafte Kundry ihm weiterhelfen kann. Vergebens. es muss also ein anderes Wunder geschehen, damit amfortas’ Wunde geschlossen werden kann.

Zu Beginn von richard Wagners letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, deutet nichts darauf hin, dass der draufgängerische Jüngling, der soeben mit Pfeil und Bogen einen heiligen Schwan geschossen hat, Wunden hei- len und Wunder vollbringen wird. Von der außenwelt isoliert aufgewachsen, ist sein Wissen und erfahrungsschatz rudi- mentär, selbst seine Herkunft kennt er kaum. erst als dieser „reine tor“ auf Kundry tri t, erkennt er sein Schicksal und unmittelbar nachdem sie ihn lange und innig geküsst hat, wird er durch die erfahrung unerschöp ichen Mitleids zum Wissenden. „amfortas!“, schreit Parsifal auf und beschwört unmittelbar danach empathisch die Wunde, die nun auch in ihm brenne. Seine Bestimmung, mit dem heiligen Speer amfortas’ Wunde zu heilen, ist nun o enbar. Klingsor, der Zauberer und abtrünnige Gralsritter, will den auserwählten von seiner Berufung abhalten und schleudert daher den heili- gen Speer nach ihm, doch die Wa e bleibt über Parsifals Haupt schweben. Hier verschmelzen zwei zentrale themen der Oper miteinander: Wunde und Wunder. Durch ein Wunder ver- wundet der Speerwurf Parsifal nicht. nach einer Irrfahrt auf der Suche nach amfortas kommt es zur Krönung Parsifals, der während den Gesängen „Höchsten Heiles Wunder!“ und durch den Speer dessen Heilung vollbringt.

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