Auch mit diesem überwältigenden Stück voller Kontraste bestritten die Stammgäste um Thomas Hengelbrock einen überaus denkwürdigen Auftritt im Konzerthaus.
In einer prächtigen Klangerzählung präsentierte Thomas Hengelbrock mit den Balthasar-Neumann-Ensembles und erlesenen Solistinnen und Solisten die sechs Schöpfungstage, wie Joseph Haydn sie empfand.
Robert Carsen und sein Team befreien Jules Massenets Werther von jedem Opernstaub und inszenieren konsequent modern. Das Balthasar-Neumann-Orchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock vereint intensive Klangrede mit romantischer Klangfülle.
Mit der Aufführung von Pietro Mascagnis Originalfassung hat Thomas Hengelbrock mit den Balthasar-Neumann-Ensembles und einem großartigen Solistenensemble diese Oper aus der Ecke der banalen Folkloreopern herausgeholt.
Vor allem bei Gabrieli funktionierten Balance und Herangehensweise wenig überzeugend, bei Schütz allerdings entwickelte sich ein auf die Fähigkeiten, Texte und Effekte gerichtetes Klangfest.
Nach dem Studium der Germanistik, Politikwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft war Christoph Wurzel lange im pädagogischen Bereich tätig. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlich relevanten Aspekte der Musik. Er lebt in Baden – Baden und schreibt für verschiedene Magazine in Deutschland.
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