Die Regisseurin Brigitte Fassbaender beweist einen grünen Daumen für Mozarts frühes Dramma giocosa und lässt neben mitreißend witzigem Szenenspiel einfühlsame Charakterporträts entstehen.
Max Emanuel Cencic ist mit seiner Inszenierung von Leonardo Vinics Stück über Alexander dem Großen ein echter Geniestreich gelungen. Selten war eine Opera seria so bunt, kurzweilig und trotzdem durchweg authentisch.
Gegen neumodisch zeitgenössische Kriegsspiele und KI-generierte Bilderfluten wusste sich das Opernensemble des Staatstheaters Nürnberg mit romantischer Klangsensibilität zu behaupten.
An der Staatsoper siedelt Simon Stone Bergs Oper im modernen Wien an, wobei die Inszenierung bedrückend aktuell ist. Und auch musikalisch hat der Abend viel zu bieten, insbesondere dank dem Orchester unter Franz Welser-Möst.
Muss alte Musik langweilig sein? Das Staatstheater Augsburg unterstreicht mit modern gestalteter Inszenierung der Augen, Ohren und Hirn aufreizenden Monteverdi-Oper das unwiderstehliche Gegenteil.
Die Inszenierung von Kirill Serebrennikov passt zwar nicht zur Atmosphäre, gesanglich – mit Klaus Florian Vogt in der Titelrolle – begeistert die Vorstellung jedoch umso mehr.
David Larkin is a Senior Lecturer in Musicology at the University of Sydney, where he specialises in nineteenth-century music. Educated at Dublin and Cambridge, he has published on the music of Richard Strauss, Liszt and Wagner. As a reviewer, he has reported from the Bayreuth Festival and reviewed opera and concert performances in four different countries. He gives regular pre-concert talks and educational lectures at venues all around Sydney and enjoys singing with choirs and playing the piano (in private).
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