Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent und ihr charismatischer Leiter Philippe Herreweghe, längst Legenden der historischen Aufführungspraxis, beweisen, dass die Doppelchörigkeit der Matthäus-Passion nicht nur ein Stereo-Phänomen ist.
Eine Deutung, die am Karfreitag den emotionalen Höhepunkt des Todes höchst ergreifend einfängt. Und sich an den zentralen Partien ausrichtet, die mit optimalen Kieran Carrel und Konstantin Krimmel im Gedächtnis bleibt.
Auch ohne barockes Altarretabel wurde die Aufführung von Bachs Matthäus-Passion durch Chor & Orchester Bach Collegium München in der Isarphilharmonie zum bewegenden Erlebnis.
Natürlich mit immer weiter greifender Erfahrung vollbringt Suzuki bei seiner NBV-Rückkehr das ihn auszeichnende Kunststück, schlafwandlerisch-laseroptische Sorgfalt mit eindringlich akzentuierter sowie musikalisch fließender, botschaftspflichtiger und enthusiastischer Hingabe zu koppeln.
Die Zürcher Sing-Akademie und das Orchester La Scintilla unter Florian Helgath begeistern mit einer hochkarätigen Wiedergabe des Bach‘schen Oratorienwerks. Sie steht im Zeichen des neuen Barockfestivals am Opernhaus.
Michael Vieth ist Physiker und hat viele Jahre in der Zentralen Forschung der Siemens AG in Erlangen und München an magnetischen Speichern und Sensoren gearbeitet. Auch von klassischer Musik magnetisiert, singt er seit seinem Studium in Göttingen in großen Kantoreien und Chorprojekten; eine besondere Vorliebe hat sich zu Motetten der Renaissance und der Moderne entwickelt. Daneben faszinieren ihn Auftritte und Programme kleiner Vokal-Ensembles.
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